Wer im Konzentrationslager Flossenbürg von den Nationalsozialisten gefangen genommen und zu Tode geschunden worden ist, der ist Opfer der Nazis. Sollte man meinen. Bis vor fünf Jahren sind allerdings manche KZ-Gefangene nicht als Opfer anerkannt worden – die von den Nazis als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ titulierten Menschen. Ihnen widmet die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg eine Ausstellung – und OTV die erste von zehn Folgen der Dokumentationsreihe „80 Jahre danach“.
(mz / az)