Di, 11.10.2022 , 11:08 Uhr

Amberg

„Nose-to-tail“ – hier wird alles verwertet

Ein Kochkurs für alle, die nichts übrig lassen wollen. Das Gericht der Stunde: das Flat Iron Steak.

Die sogenannte Regioplus-Challenge ist eine Aktion der Öko-Modellregionen. Das Ziel dieser Aktionen ist die nachhaltige Verknüpfung von Land und Stadt, sowie den Bio-Anteil zu erhöhen. Eine der vielen Aktivitäten der Regioplus-Challenge ist der Kochkurs „Nose-to-tail“.

Was ist „nose-to-tail“?
Der Name heißt übersetzt „Vom Kopf bis Schwanz“ und bedeutet, dass möglichst alle Teile des geschlachteten Tieres verarbeitet und gegessen werden. Bislang bevorzugen die Verbraucher meist nur die Filetstücke des Rindes, währenddessen es früher in der Landwirtschaft oder in einer Schlachterei üblich war, dass alle Teile eines Tieres für die Ernährung genutzt worden sind.

Das Flat Iron Steak
Bei dem gekochten Gericht, handelt es sich um das „Flat Iron Steak“, was aus der Schulter des Rindes stammt. Normalerweise wird das Fleisch aus den Bereichen des Tieres entnommen, welche nicht viel bewegt werden. Hier wird ein Stück verwendet, welches das Tier oft beansprucht. Das „Flat Iron Steak“ verdankt seinen Namen seiner Form, die an ein Bügeleisen erinnert. In Deutschland ist es relativ unbekannt, da hier andere Teile des Tieres hauptsächlich verwertet werden. Es ist ähnlich wie ein Flanksteak, bloß stärker marmoriert mit etwas Biss. Das „Flat Iron Steak“ ist unter den Steak-Fans aus aller Welt sehr beliebt.

Referent Jens Birkmann gibt nützliche Tipps zur Zubereitung der „Flat Iron Steaks“ und wie es richtig serviert wird.

(fb)

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