Hohenfels

Üben für den Ernstfall – 5.000 Soldaten bei Combined Resolve XVII im Einsatz

Seit 20. Mai läuft auf den Truppenübungsplätzen Hohenfels und Grafenwöhr die Übung Combined Resolve XVII. Bei Combined Resolve handelt es sich um eine wiederkehrende Übungsserie der US-Army Europe and Africa. Bei der aktuell 17. Ausgabe übt das 1st Armored Birgade Combat Team, der 3rd Infantry Division. Dabei soll es zum einen um die Zusammenarbeit der US-Army mit ihren NATO-Verbündeten gehen. Aber auch das Gefechtstraining steht im Mittelpunkt, wie Major John Ambelang, JMRC Public Affairs Officer, erklärt:

Bei dieser Übung haben wir eine Einheit aus Fort Stewart in Georgia, die seit Februar in Deutschland stationiert ist. Sie werden zusammen mit NATO-Verbündeten gegen eine gegnerische Truppe, die ebenfalls aus multinationalen Verbündeten besteht, getestet. Dabei soll ihre Bereitschaft und Tödlichkeit trainiert werden, um für reale Gefechtsoperationen bereit zu sein.

Multinationale Zusammenarbeit an der Tagesordnung
Rund 5.000 Soldaten aus 12 Nationen nehmen an der Übung teil. „Das, was ich wirklich schätze, ist die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen all unseren Militärs zu lernen und wirklich die Fähigkeit zu nutzen, als Team zusammenzuarbeiten. Um sicherzustellen, dass wir und unsere Verbündeten auf alles vorbereitet sind, was uns erwarten könnte“, so Lieutenant Colonel Matthew Minear. Ukrainische Soldaten sind kein Teil der Übung, generell stehe die Übung in keinerlei Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. An sich spielen reale Ereignisse aber natürlich auch für die Übungen der US-Army eine Rolle. Major Ambelang erklärt: „Die weltweite Sicherheitslage hat immer Einfluss darauf, wie wir beim Joint Multinational Readiness Center (JMRC) trainieren. Je nachdem welche Einheiten am Training teilnehmen können, versuchen wir, die Bedingungen so realistisch wie möglich darzustellen.“

Die Übung Combined Resolve XVII läuft noch bis zum 19. Juni.

(ac)

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