(mp/sb / Kamera: Alfred Brönner)
(jb / Kamera: Herbert Probst)
(sb / Kamera: Gustl Beer)
Zunächst schauen wir in den Agenturbezirk Schwandorf. Hier sind insgesamt 10.186 Menschen arbeitslos. Das sind 628 weniger als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Schwandorf liegt damit bei 4,1 Prozent. Auch im Agenturbezirk Weiden haben sich die Zahlen verbessert. Hier waren nach Angaben der Agentur für Arbeit im März 5.555 Menschen arbeitslos gemeldet – 255 weniger als noch im Februar. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,6 Prozent.
Die Frühjahrsbelebung ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Viele Unternehmen konnten also die günstigen Witterungsverhältnisse nutzen, um wieder neue Mitarbeiter einzustellen. Doch Bernhard Lang, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur in Weiden, warnt auch. Die positiven Zahlen dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftliche Situation weiterhin herausfordernd bleibt. Die Arbeitslosigkeit ist nämlich im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und bewegt sich auf hohem Niveau.
Schwandorf:
Arbeitslose März 2025: 10.186
Arbeitslose Vormonat: 10.814
Veränderung: – 628
Arbeitslosenquote: 4,1 Prozent
Vormonat: 4,4 Prozent
Veränderung: – 0,3 Prozent
Weiden (TIR ist inbegriffen):
Arbeitslose März 2025: 5.555
Arbeitslose Vormonat: 5.810
Veränderung: – 255
Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent
Vormonat: 4,8 Prozent
Veränderung: – 0,2 Prozent
(bg)
]]>Das Stück wurde im Amberger Jugendzentrum Klärwerk aufgeführt. Die beiden Schauspieler Jessica Schilling und Matthias Kürzinger haben auch die Schüler in der lebendigen Inszenierung mit eingebunden. Sie stellten ihnen beispielsweise Fragen, ob sie glauben, dass Muslime keine richtigen Deutschen seien, auch wenn sie hier geboren wurden, ob sie glauben, dass wir von Flüchtlingen unterwandert werden oder, ob sich Hitler in Deutschland wiederholen könnte.
Es sind wichtige aktuelle Themen, die im Theaterstück angesprochen wurden und die unsere Gesellschaft seit einigen Jahren spalten. Die Botschaft lautete am Ende: Meldungen in den sozialen Medien hinterfragen, mit Menschen aus anderen Kulturen in Kontakt kommen und sich auch mit Themen wie Homosexualität und Transsexualität positiv auseinandersetzen. Wichtig für die Schauspieler und die Organisatoren der kommunalen Jugendarbeit war es auch, dass die Jugendlichen nicht dumpf Rechtspopulisten hinterherlaufen und sich stattdessen für eine humane Gesellschaft einsetzen sollen.
(tb)
(sb)
Zudem hat die Stadt Amberg Verkehrsschilder aufgestellt und eine zeitbedingte Geschwindigkeitsbegrenzung verhängt, um die Tiere zu schützen. Die Amphibiensammler bringen die Tiere allerdings nicht an ihr Ziel, den Postweiher, sondern an ein naheliegendes Gewässer. Auf diese Weise sollen künftig weniger Amphibien über die Straße müssen, um ihr Laichgewässer zu erreichen.
Auch bei Flossenbürg sind um die zehn Ehrenamtliche unterwegs, um die Tiere einzufangen und zu ihrem Geburtsort zu bringen. Dort erreichen die Krötensammler eine Zahl von 700 bis 800 im Jahr. Wer beim Amphibienschutz helfen möchte, kann sich bei der Ortsgruppe des BUND Naturschutz in seiner Region melden.
(km)
In Deutschland gibt es die Möglichkeit, Personen ambulant oder häuslich pflegen zu lassen. Diese Pflegemaßnahmen beziehen sich auf Leistungen, die die Grundpflege, die Behandlungspflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung umfassen. Ist eine Person nicht mehr in der Lage, sich selbst zu pflegen oder sich um sein Umfeld zu kümmern, ist eine häusliche Pflege sinnvoll. Dabei können Betroffene nicht nur deutsches Fachpersonal in Betracht ziehen. Viele Personen, die Pflege bedürfen, haben auch schon Erfahrungen mit Pflegekräften aus Litauen gemacht.
In erster Linie übernehmen die Fachkräfte verschiedene Aufgaben, die erkrankte Personen nicht mehr erledigen können. Dazu zählen vor allem die körperliche Pflege sowie das Ankleiden oder das Erledigen von Hausarbeit. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist die Vorlage einer von der zuständigen Krankenkasse bewilligten Vorsorgemaßnahme. In der Regel stellen Pflegebedürftige oder Angehörige einen Antrag. Dieser wird von der Pflegekasse geprüft und ein Mitarbeiter des Sozialmedizinischen Dienstes bestellt. Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin macht einen Termin mit dem Antragsteller aus, schaut sich die Gegebenheiten vor Ort an und erstellt anschließend ein Gutachten. In diesem sind alle Punkte der Pflegebedürftigkeit und der Grad des Pflegefalles inkludiert. Im Anschluss können Pflegebedürftige auf Wunsch Pflegekräfte in Anspruch nehmen.
Wer pflegebedürftig ist, benötigt oftmals Hilfe im Alltag. Diese kann durch den Einsatz von ambulanten und häuslichen Pflegekräften erfolgen. Die ambulante Pflege wird auch gern als häusliche Pflege bezeichnet. Diese häusliche Unterstützung umfasst pflegerische sowie medizinische Maßnahmen. Wer die Pflege durchführt, kann von Pflegebedürftigen und Angehörigen bestimmt werden. Wichtig ist, dass die pflegebedürftige Person den Pflegemaßnahmen zustimmt und sich umfassend betreuen lässt.
Die Pflege kann sowohl von Verwandten als auch von externen Personen, die aus Deutschland oder Litauen kommen, übernommen werden. Auch eine Kombination ist möglich. Es empfiehlt sich, auf die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen einzugehen und mit ihm gemeinsam eine Lösung zu finden.
Hinweis: Während ambulante und häusliche Pflege Parallelen aufweist, gibt es Unterschiede zur ambulanten Krankenpflege. Die Leistungen der ambulanten oder häuslichen Pflege übernimmt die Pflegeversicherung. Eine häusliche Krankenpflege hat hingegen die zuständige Krankenkasse zu tragen. Häufig ist dies bei akuten Krankheitsbildern nötig, um eine umfassende medizinische Versorgung außerhalb des Krankenhauses zu gewährleisten.
Es kann in vielen Fällen erforderlich sein, Pflegekräfte aus Deutschland oder dem Ausland zu beschäftigen. Die meisten Angehörigen versuchen zunächst, ihre Verwandten zu pflegen, stoßen aber oft nach wenigen Wochen an ihre Grenzen. Körperliche sowie psychische Beschwerden, die sich häufen, sind keine Seltenheit. Sie sorgen dafür, dass Angehörige die Pflege kaum mehr erledigen können. Neben dem eigenen Leben, dem Haushalt und der Arbeit bleibt oftmals kaum Zeit für eine ausreichende Pflege. Das führt zu Erschöpfung und kann zusätzlich ein schlechtes Gewissen hervorrufen, nicht hinreichend für die pflegebedürftige Person sorgen zu können.
Das ist jedoch nicht nötig: Mit professioneller Unterstützung gelingt es, Pflegebedürftige korrekt zu pflegen und Familienangehörige zu entlasten. Dank der ambulanten und häuslichen Pflege lassen sich darüber hinaus Probleme im Haushalt, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schwierigkeiten mit Medikamenten rechtzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen. Es sprechen somit viele Punkte für den Einsatz von versierten Pflegefachkräften, die Haushalte zuverlässig unterstützen und entlasten.
(exb)
]]>In Amberg referiert Prantl über die globalen Herausforderungen, vor allem in Zeiten der Kriege. Er spricht von einem Staubsauger, der die Sicherheiten der Weltgeschichte aufsaugen würde. Und am Regler säßen Autokraten wie Putin oder Trump. Dass Trump den Krieg in der Ukraine beenden will, mache ihn, so Prantl, nicht zum Friedensstifter.
Prantl macht Hoffnung
Aber: Prantl kritisiert auch die Spirale der Aufrüstung scharf, bezeichnet sie als Rüstungsgeilheit und fürchtet ein Zeitenende statt eine Zeitenwende, wenn die Kriegsrhetorik weiter so anhalten würde. Hass, so Prantl, sei die schlimmste Kraft des Menschen, denn sie sei ansteckend. Deutschland richtet nun nach den Wahlen unter anderem für das Militär ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro ein. Geld, das Prantl lieber anders einsetzen würde – zum Beispiel für Bildung.
Prantl plädiert für eine gemeinsame europäische Armee – und dafür, dass die Menschen Hoffnung in die Zukunft haben. Denn Hoffnung gebe Kraft. Die Zuschauer gehen an diesem Abend jedenfalls überwiegend positiv gestimmt aus dem Musikom.
Geladen zum Vortrag von Heribert Prantl hat übrigens die Katholische Erwachsenen-Bildung, die dieses Jahr 50-jähriges Bestehen in Amberg feiert.
(mz)
(mc / Kamera: Alfred Brönner)