
Weiden
„Ja, ich will!“: Jens Meyer kandidiert erneut für das Amt des Oberbürgermeisters in Weiden
„Hier bin ich und hier bleibe ich“. Weidens Oberbürgermeister verkündete mit diesen Worten seine erneute Kandidatur bei der Kommunalwahl 2026. Mit CSU-Kandidat Benjamin Zeitler steht ihm ein bekannter Gegner gegenüber.
Mit den Worten „Ja, ich will!“ eröffnete Weidens Oberbürgermeister Jens Meyer (SPD) seine Rede. Der SPD-Stadtverband hatte zuvor einstimmig für seine erneute Kandidatur gestimmt. Meyer wählte diese Formulierung bewusst – inspiriert durch einen Junggesellinnenabschied in der Stadt – und betonte seine Verbundenheit mit Weiden. Für seine zweite Amtszeit hat er konkrete Pläne. Beispielsweise möchte er den Neubau der Realschulen und der Feuerwehrwache vorantreiben.
Sinkende SPD-Zustimmung
Seit 2007 stellt die SPD den Oberbürgermeister in Weiden. Doch die Partei verliert an Zustimmung: Bei der letzten Bundestagswahl erreichte sie in der Stadt nur 13,1 Prozent – ein Minus von 11,5 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021. Meyer sieht darin jedoch keinen direkten Zusammenhang mit der Kommunalwahl. Auf kommunaler Ebene würden die Bürger die Kandidaten besser kennen und somit einen besseren Eindruck bekommen.
Herausforderung Wahl 2026
Am 15. Mai wird Meyers Kandidatur der Nominierungsversammlung vorgelegt. 2026 tritt er erneut gegen CSU-Kandidat Benjamin Zeitler an. Schon 2020 lieferten sich beide eine knappe Stichwahl, aus der Meyer als Sieger hervorging. Ob es weitere Kandidaten geben wird, ist noch offen.
(kw)