Neusath-Perschen
APRILSCHERZ „Kleider machen Leute“: Freilandmuseum setzt auf historische Authentizität
Zeitreise in das 20. Jahrhundert: Im Freilandmuseum wird Geschichte jetzt nicht nur erzählt, sondern auch getragen! Eine neue Kleiderordnung soll dafür sorgen, dass das Museumserlebnis noch realer wird.
Das Freilandmuseum Oberpfalz führt eine neue Kleiderordnung ein: Besucher dürfen das Gelände nur noch in historischer Kleidung betreten. Diese Maßnahme soll das Museumserlebnis noch authentischer machen. Der Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl hat die Regelung gestern offiziell in einer Pressekonferenz verkündet. Die Regelung gilt ab heute, doch eine Übergangsfrist besagt, dass erst ab dem 1. Mai streng kontrolliert wird. An der Kasse gibt es dafür eine zusätzliche Kontrolle. Wer moderne Kleidung trägt, kommt dann nicht mehr rein.
Leihgewänder für Besucher
Für unvorbereitete Gäste gibt es eine Lösung: In einem Nebengebäude stehen historische Gewänder zum Ausleihen bereit. Auch die Mitarbeiter des Museums müssen sich anpassen – im Büro sind moderne Outfits erlaubt, doch auf dem Gelände heißt es: umziehen. Die Mitarbeiterin Eva Gröninger verrät uns: „Ein bisschen umständlich ist das schon, aber es dient ja dem Gesamtbild und dann macht man das gerne“.
Mehr Authentizität durch weitere Maßnahmen
Zusätzlich zur Kleiderordnung gibt es weitere Veränderungen: Eine „Duftstation“ mit Mist sorgt für echtes Landleben-Flair. Außerdem sind moderne Rucksäcke und Bollerwägen verboten – stattdessen gibt es Körbe und Holzwägen. Ziel ist es, die Vergangenheit so lebendig wie möglich erlebbar zu machen.
(kw)