Video-Player wird geladen.
Aktueller Zeitpunkt 0:00
Dauer 0:00
Geladen: 0%
Streamtyp LIVE
Verbleibende Zeit 0:00
 
1x
    • Kapitel
    • Beschreibungen aus, ausgewählt
    • Untertitel aus, ausgewählt
      Werbung

      Weiden

      Zwanzig Jahre Einsamkeit – Wird die Seltmann-Villa endgültig vergessen?

      Zukunft der Seltmann-Villa

      Seit fast zwei Jahrzehnten steht die denkmalgeschützte Seltmann-Villa in Weiden leer. Auf ihren Mauern prangt die Botschaft: „Villa darf nicht sterben.“ Doch bisher gibt es weder eine konkrete Perspektive noch einen Käufer für das geschichtsträchtige Gebäude.
      Die Porzellanherstellung zählt zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands – und die Firma Seltmann mit ihrer Villa war einst ein bedeutender Teil dieser Tradition. Heute liegt die Verantwortung über das 1926 erbaute Haus bei einer Erbengemeinschaft, zu der auch die Maria-Seltmann-Stiftung gehört.
      Nun nahm sich der Weidener Stadtrat erneut der Frage nach der Zukunft des Gebäudes an.

      Sanierungskosten und bisherige Hürden

      „Eine umfassende Sanierung der Villa würde rund 5,5 Millionen Euro kosten. Seit Jahren gibt es weder private noch öffentliche Kaufinteressenten. Doch Oberpfälzer Architekten stellten dem Stadtrat erneut Nutzungsideen vor – darunter ein Kulturraum oder eine Tagespflegeeinrichtung. Trotz dieser Vorschläge bleibt die Zukunft des Gebäudes weiterhin unklar.

      Weitere Themen im Stadtrat: Süd-Ost-Link

      Neben der Seltmann-Villa war auch der geplante Verlauf der Süd-Ost-Link-Stromtrasse ein großes Thema. Die Leitung soll erneuerbare Energien aus Nord- und Ostdeutschland nach Bayern transportieren und dabei durch das Gebiet in Weiden führen. Bereits in früheren Sitzungen hatte der Stadtrat die Pläne der Bundesnetzagentur kritisch hinterfragt. Doch trotz bestehender Bedenken lehnte die Mehrheit der Stadtratsmitglieder eine Klage gegen das Vorhaben ab.

      (ls)

      chevron_left
      chevron_right
      expand_less