
Nabburg/Kemnath: Neues Leben in Ausflugsgaststätte
Ein beliebtes Ausflugsziel im Oberpfälzer Wald bietet bald wieder Einkehrmöglichkeiten: Das traditionsreiche Gasthaus am Kulm startet nach einjähriger Pause am 23. Oktober mit neuem Konzept.
Der Kulm, die höchste Erhebung im Naabgebirge, ist ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel im Oberpfälzer Wald oberhalb Nabburg und Pfreimd. Wunderbare Wanderwege führen hinauf auf 626 Meter zum Aussichtsturm am Kulm.

Vom Turm aus bietet sich eine fantastische Rundumsicht vom Fichtel- und Grenzgebirge bis zum Jura. Und nun gibt es auch wieder Einkehrmöglichkeiten. Constanze und Felicitas Meier, die Töchter des Besitzers und bisherigen Wirts Max Meier, werden die Traditionsgaststätte übernehmen. Innen- und Außenräume wurden vollständig umgestaltet und beinhalten nun Schmankerl wie die erste beheizbare Außenterasse.
Schon 1886 hat der Urgroßvater von Max Meier die königliche Schankgenehmigung für das Wirtshaus und frühere Kantine für die Steinhauer in der Gegend erhalten.
Sieben Jahre lang hat er beim Königlichen Bezirksamt dafür gekämpft. Sein überzeugendes Argument: „Zwischen Nabburg und Kemnath gibt es nicht einmal einen Bräu“.
Doch nun fließt das Bier wieder im der Gaststätte am Kulm. Am 23. und 24. Oktober wird mit einem festen Menü Eröffnung gefeiert, am Sonntag den 25. Oktober wird dann zum ersten Mal regulär ausgekocht.
Neben der traditionellen Oberpfälzer Küche soll es Italienische Küche geben, zudem wird streng auf die Herkunft des Fleisches geachtet, Massenprodukte aus dem Supermarkt werden nicht verwendet.
Grundsätzlich ist coronabedingt eine Anmeldung empfehlenswert.
(gb)