Plößberg

Wirtschaftsminister Aiwanger: Freude über den Fortbestand des Sägewerks

Im Plößberger Sägewerk wird seit einigen Wochen wieder gearbeitet. Nachdem die Rettenmeier Holding aus Franken das insolvente Ziegler-Werk übernommen hatte, geht es nun also wieder voran und, so Geschäftsführer Dr. Stephan Lang, auch wieder bergauf.

Lang führt 2 Gründe an, warum Rettenmeier eingestiegen ist. Zum einen liege das Sägewerk in einem der größten Rohstoffgebiete in Europa, zum anderen sei die Mannschaft, die Rettenmeier zum größten Teil übernommen hat, sehr der Region verbunden und hoch motiviert. Dies werde wieder zum Erfolg führen, so Lang weiter.

Bei seinem Besuch im Sägewerk zeigte sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erleichtert über die Fortführung des Werks. Wäre kein Investor gefunden worden, dann wäre dies eine Katastrophe gewesen, so Aiwanger. Jetzt müsse allerdings das Vertrauen der privaten Waldbesitzer wieder zurückgewonnen werden. Die Bayerischen Staatsforsten jedenfalls seien auch in Zukunft mit im Boot, wenn es um Aufträge geht.

Im Sägewerk in Plößberg arbeiten 650 Menschen, in Pressath weitere 50. Das Ziel ist, dass in Zukunft auf der Betzenmühle bei Plößberg zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Festmeter Holz pro Jahr geschnitten werden.

(tb)

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